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Wetter in Deutschland: Experte warnt vor „Chaos“ und „Trocken-Krise“

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Wieder extreme Wetterlagen

Wetter in Deutschland: Experte warnt vor „Chaos“ und „Trocken-Krise“

Die Hitzewelle ist überstanden, doch Experten warnen erneut vor extremen Wetterlagen. Es drohen ein Kälte-Schock, Schwüle und heftige Gewitter. 

  • Der Juni brachte einen Hitze-Rekord
  • Die kommenden Tage wird es schwül und dann gewittrig
  • Starkregen könnte Boden schaden
  • Ende des Monats steht möglicherweise nächste Hitzewelle an
  • Die Wetter-News für Deutschland immer aktuell hier in unserem Ticker

+++ Aktualisieren +++

Update vom 11. Juli: Es brodelt wieder: Feucht-warme Luft aus südwestlicher Richtung sorgt laut Wetter.com ab Ende dieser Woche für erhöhtes Unwetterpotenzial in Form von Gewittern und Starkregen. Doch der lang ersehnte Niederschlag kommt zunächst nicht überall an. Eine Luftmassengrenze teilt Deutschland am Donnerstag in eine gewittrig-schwüle Südwest- und eine trocken-warme Nordosthälfte. Im weiteren Verlauf löst sich die Blockade aber auf und die Unwetter ziehen langsam weiter ostwärts. 

Am Samstag kracht es fast deutschlandweit. Die Temperaturen liegen zwischen 18 und 26 Grad. Hochsommer im Pausen-Modus „Es kommt Bewegung ins Wettergeschehen. Tief Quinctilius betritt die Bühne und wird zum Ende der Woche für etwas Chaos sorgen“, so Gernot Schütz, Meteorologe bei wetter.com.

„Am Donnerstagnachmittag baut sich die Unwettergefahr langsam auf, bleibt aber zunächst im Westen hängen. Das Emsland, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stehen als erstes im Zentrum der Gewitterzone. Danach zieht das Tief weiter ostwärts. Der Samstag wird für die meisten ins Wasser fallen, nur der äußerste Nordosten kommt trocken davon. Neben teils ergiebigem Starkregen, der zu lokalen Überschwemmungen führen kann, ist auch Hagel nicht auszuschließen.“ 

Ab Sonntag beruhigt sich die Lage und eine neue, trockene Woche steht bevor. Trotz Regen keine Entschärfung „Die bevorstehenden Schauer bringen zwar etwas Erleichterung, aber keine Entwarnung. Um die Trocken-Krise zumindest in Ansätzen überwinden zu können, brauchen vor allem unsere Wälder flächendeckenden Regen, der mehrere Tage anhält.

Danach sieht es in der kommenden Zeit definitiv nicht aus. Zumal die zu erwartenden Niederschlagsmengen erneut ungleich verteilt sind. Bis Samstag werden im Nordwesten, an den Alpen und im Schwarzwald bis zu 40 Liter, in Brandenburg und Sachsen nur bis zu 15 Liter Niederschlag erwartet“, so Schütz.

Extrem-Wetter in Deutschland: Sahara-Hitze kommt zurück

Update vom 10. Juli: Der Hochsommer ist weiterhin nicht in Sicht. Auch am Mittwoch bleiben die Temperaturen bei 18 bis 26 Grad moderat. Zumindest ist es bis mittags in vielen Teilen Deutschlands sonnig. Ab Mittag und Nachmittag aber wird es im Norden bewölkter. Lokal regnet und gewittert es. 

Die kommenden Tage werden laut deutschem Wetterdienst weiterhin wechselhaft und schwül. Zudem treten laut Wetterexperte Dominik Jung vermehrt Gewitter und Starkregen auf, der dem Boden sogar schaden könnte. Er warnt: Große Wassermassen könnten so schnell nicht ins Erdreich einziehen, sondern würden sofort abfließen, der Boden werde abgetragen. 

Und Ende des Monats steht möglicherweise bereits die nächste Hitzewelle an, wenn heiße Luft aus der Sahara über das Mittelmeer nach Deutschland strömt. Insgesamt keine guten Nachrichten für den von Trockenheit geplagten Erdboden.

Über die Italien ist ein heftiges Gewitter gezogen, Teile der Adriaküste hat es besonders getroffen.

Wetter/Deutschland: Temperatursturz und Kaltfront – Kein Sommer-Comeback 

Update vom 8. Juli: Schluss mit Schwitzen auch im Süden: Hinter der Kaltfront von Skandinavientief Pirmin strömt kühle Nordseeluft nach Deutschland. Diese sorgt für einen kühlen Wochenstart, die 20-Grad-Marke wird nur noch im äußersten Süden überschritten. Doch so kühl bleibt es nicht die ganze Woche, es gibt Hoffnung, dass ab Mittwoch wieder wärmere Luftmassen zu uns strömen. 

Auf der Vorderseite eines Tief bei den Britischen Inseln stellt sich eine südwestliche Strömung ein und die Temperaturen steigen langsam auch wieder in den sommerlichen Bereich. Die große Hitze ist nicht in Sicht, aber Höchstwerte im Bereich der 25-Grad-Marke.

Video: Wetter-Vorhersage bis Freitag, 12. Juli

Wetter-Wende droht: Experte spricht sogar von „Schockkarte für Deutschland“

News vom 7. Juli: Wiesbaden – Diplom-Meteorologe Dominik Jung spricht von einer „Schockkarte für Deutschland!“ Die Daten des US-Wetterdienstes NOAA beunruhigend ihn enorm. Für den Juli erwarten die Experten noch weniger Regen, als gedacht. „Das würde die Lage dramatisch zuspitzen“, warnt Jung, „genau über Deutschland sprengt die Wetterkarte mit dem Niederschlagstrend für den Juli fast schon die Legende.“  

„Wetter-Schockkarte für Deutschland“: Experte befürchtet Rekord-Dürre

Die amerikanischen Werte beunruhigen sehr, in fast ganz Deutschland wird kein Regen prognostiziert: „Das ist in der Tat eine Wetterkarte, die Angst macht. So eine starke Niederschlagsanomalie sieht man selten auf diesen monatlichen Trendkarten. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt jemals so eine Karte gesehen zu haben“, erläutert Jung, „Und nicht nur das: Auch der August könnte ebenfalls zu trocken werden. Auch hier rechnet der US-Wetterdienst mit viel zu wenig Niederschlag. Deutschland trocknet nach diesen Zahlen im Sommer buchstäblich aus.“

Wetter: Rekord-Dürre in Deutschland – Landwirtschaft würde massiv leiden

Schon 2018 brachte der Sommer Deutschland eine Rekord-Dürre, dass es nur ein Jahr später noch schlimmer werden könnte, schreckt den Meteorologen auf: „Es ist mit großen Schäden in der Natur und in der Landwirtschaft zu rechnen.“ Und das während die Landwirte immer noch mit den Folgen der Dürre des letzten Sommers kämpfen.

Jung sieht das Wetter in Deutschland auf Rekordjagd. Der Sommer bescherte uns zuerst den heißesten Junitag seit 1881 und legt jetzt wahrscheinlich mit einer Rekord-Dürre nach. 

Wetter in Deutschland: Temperatursturz nach der Hitzewelle – Regen trotzdem Fehlanzeige

Nach der Hitzewelle könnte das fast ein Kälte-Schock sein, es werden Minimalwerte von gerade einmal 14 Grad Celsius vorhergesagt. Doch die Kälte bringt kein Wasser mit, höchstens im Norden und in den Alpen ist mit etwas Regen zu rechnen. „Aber das ist viel zu wenig um die Trockenheit auch nur annähernd zu reduzieren.“ 

mmtz

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