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Mysteriöses Tiersterben bei Heilbronn: Löste Chemie-Unfall die Katastrophe aus?

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In der Nähe eines Flusses bei Heilbronn verenden innerhalb weniger Stunden alle Lebewesen. Die Ermittler in Baden-Württemberg sprechen von einer Katastrophe. 

Update 20.00 Uhr:

Im Fluss Schozach verenden massenhaft Fische, Wasservögel und sogar ein Reh wurden tot am Rande des Gewässers gefunden. Jetzt gibt es eine erste mögliche Ursache für das Tiersterben in Heilbronn: Das Sterben der Fische und Wasservögel konnte im Zusammenhang mit einem Unfall bei einer Spedition stehen. Das teilten Stadt und Landratsamt Heilbronn am Freitag mit. Dort seien am Dienstag rund 1.000 Liter eines Stoffes, der als wassergefährdend gilt, ausgetreten. Ein Zusammenhang mit dem Tiersterben müsse aber erst noch belegt werden.

Die Feuerwehr schätzt, dass es sich bei den verendeten Fischen, die aus dem Fluss Schozach gefischt wurden, um mehrere Tonnen handelt. Betroffen ist ein rund 16 Kilometer langes Stück des kleinen Nebenflusses des Neckar. Nach wie vor besteht in Heilbronn keine Trinkwasserwarnung für die Bevölkerung.

Mysteriöses Tiersterben in Baden-Württemberg: Ermittler haben schrecklichen Verdacht

Update vom 5. April 2019: Im Umkreis der Schozach (Fluss in Heilbronn) und des Tauchsteinsees wurden am Donnerstag zahlreiche tote Tiere entdeckt – innerhalb weniger Stunden waren hier vor allem Fische und Wasservögel qualvoll verendet, aber auch ein totes Reh wurde in unmittelbarer Flussnähe gefunden. Die Ermittler in Baden-Württemberg sprechen von einer Katastrophe. Die Ursache für das große Tiersterben stellt Spezialisten vor ein Rätsel. Doch nun gibt es einen Verdacht.

Heilbronn: Tiersterben geht weiter – Ermittler haben Verdacht

Die Polizei hat Wasserproben zur chemischen Auswertung an diverse Institute geschickt, die Ergebnisse der Untersuchungen stehen allerdings noch aus. Doch es gibt einen schrecklichen Verdacht: Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass ein giftiger Stoff in das Gewässer gelangt war. Wie die Polizei nun bekannt gab, wurden mittlerweile auch tote Fische vor der Mündung zum Neckar entdeckt. Noch sei allerdings unklar, ob diese lediglich dorthin gespült wurden, oder ob sich die Ursache für das Tiersterben ausgeweitet haben könnte. Weiterhin gilt, dass das Trinkwasser von der Verunreinigung nicht betroffen sein soll, die Polizei warnt jedoch ausdrücklich davor, Wasser aus dem Fluss zu entnehmen. Auch Kinder sollten nicht in Flussnähe spielen und Hunde nicht daraus trinken.

Meldung vom 4. April 2019: Wieso starben im Umkreis der Schozach und des Tauchsteinsees in Baden-Württemberg alle Lebewesen? Die Behörden stehen vor einem großen Rätsel. Seit Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr zwischen dem Fluss Schozach und dem See bei Heilbronn im Großeinsatz. Hier verendeten offsensichtlich alle Tiere, einschließlich der Wasservögel. Was der Auslöser der Katastrophe ist und wer dafür verantwortlich ist, ist noch völlig unklar. Wie HEIDELBERG24* berichtet, rechnete die Polizei Heilbronn am Donnerstag nicht mehr mit sicheren Ergebnisse. 

Tiersterben in Heilbronn: Behörden warnen Bevölkerung 

Seit das Tiersterben an der Schozach bei Heilbronn bekannt wurde, ist die Feuerwehr mit über 80 Mann an den Gewässern im Einsatz und beobachten die Lage an Schozach und Tauchsteinsee weiter. Bisher habe sich aber noch keine Gefahr für die Bevölkerung ergeben. Sobald dies der Fall sein sollte, wollen die Behörden eine entsprechende Warnung veröffentlichen. Kinder sollten jedoch nicht in dem betroffenen Gewässer spielen und auch Hunde sollten nicht daraus trinken. Neben mehreren toten Wasservögeln gab es laut Polizei auch eine Meldung, dass ein Reh verendet sein soll.

Auch echo24.de* berichtet von dem Tiersterben in der Schozach.

Vor einem Rätsel steht auch die Polizei im Rhein-Neckar-Kreis: Innerhalb kürzester Zeit wurdenin einem Waldstück mehrere tote Hunde gefunden. Eine Gemeinsamkeit haben sie alle. 

Nicht weit von Heilbronn entfernt ereignete sich diese Woche ein schrecklicher Unfall, bei dem zwei Frauen und ein Hund in einem Unfallwrack verbrannten. Ersthelfer schildern die schrecklichen Szenen. 

*HEIDELBERG24 und echo24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

pol/kab

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