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Lungentransplantation geglückt: Lauda darf Krankenhaus verlassen

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Niki Lauda hat die Operation im August gut überstanden.


Gute Nachricht aus Wien: Formel-1-Legende Niki Lauda hat seine Lungentransplantation so gut überstanden, dass er nun wieder nach Hause kann. Für den 69-Jährigen ist das aber erst der Anfang “einer intensiven Rehabilitation”.

Formel-1-Legende Niki Lauda hat zweieinhalb Monate nach einer Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen. Das bestätigte die behandelnde Klinik in Wien und sprach von einem "guten Allgemeinzustand" des 69-Jährigen. Der dreimalige Weltmeister müsse sich in den kommenden Wochen "einer intensiven Rehabilitation unterziehen", hieß es in einer Mitteilung des Allgemeinen Krankenhauses (AKH).

Lauda, heute Aufsichtsratschef des Mercedes-Werksteams in der Formel 1, war vor der Transplantation schon länger in Behandlung in dem Wiener Krankenhaus. Er hatte wegen einer Erkrankung seinen Familienurlaub abgebrochen, es sei dann schweres Lungenversagen aufgetreten. Daraufhin sei er sofort in die "höchste Dringlichkeitskategorie für ein Spenderorgan" eingestuft worden, erklärte der Chef der Thoraxchirurgie am AKH, Walter Klepetko, der die Lungentransplantation geleitet hatte.

Laudas Lunge war seit seinem schweren Feuerunfall am 1. August 1976 auf dem Nürburgring geschädigt. Damals war der Österreicher 55 Sekunden lang im Cockpit seines brennenden Ferrari eingeschlossen, giftige Dämpfe verätzten dabei seine Lunge. Seit dem Unglück leidet Lauda an diversen gesundheitlichen Problemen. So musste er sich 1997 und 2005 bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen.

Schon kurz nach der Operation am 2. August dieses Jahres war Lauda wieder bei vollem Bewusstsein, blieb zur Behandlung aber in der Klinik. "Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal wünschen dem 69-Jährigen einen weiterhin guten Verlauf", teilte das Krankenhaus mit. Lauda werde wie alle Transplantationspatienten weiter durch das Team des AKH betreut.

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