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Flughäfen und Bahnhöfe sind sicherer geworden

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Die gute Nachricht: Für die Bürger sind Bahnhöfe, Flughäfen, Demonstrationen und Fußballspiele sicherer geworden. Die Bundespolizei, die für diese Bereiche zuständig ist, registrierte 2018 672 112 Straftaten.

Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 8,5 Prozent oder 734 704 Straftaten. Das geht aus einer aktuellen Statistik vor, die im Juli veröffentlicht werden soll.

Die drei häufigsten Delikte: das Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren bei der Bahn, Kreditkartenbetrug), Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Diebstähle.

  • Tod im Einsatz

    Letzte Ehre für Elite-Polizisten (✝︎44)

    Polizeihauptkommissar Mark Klement „Junior“ starb am 7. Juni während eines Einsatzes. Freitag wird er beigesetzt.

Die schlechte Nachricht: Für die Beamten wird ihr Dienst immer gefährlicher. 2311 Bundespolizisten wurden 2018 im Einsatz angegriffen, 503 verletzt (2017 waren es ohne den G-20-Gipfel in Hamburg 478 Verletzte).

▶︎ Erstmals registriert die Bundespolizei auf die zunehmende Gewalt bei Abschiebungen und weist solche Taten gesondert aus. Im Vergangenen Jahr wurden 284 Polizisten bei Abschiebungen angegriffen.

Die Bundespolizei hat 2018 an Flughäfen 88 Millionen Sicherheitskontrollen durchgeführt. Dabei entdeckten die Beamten 400 000 verbotene Gegenstände, 320 000 im Handgepäck, 72 000 in Koffern. 3000 gefährliche Gegenstände trugen die Fluggäste am Körper. Bei den Kontrollen wurden 1568 Schusswaffen, 2200 Schusswaffen-Nachbildungen sowie 2400 Munitionsteile entdeckt.

Die Bundespolizei hatte 2018 46 500 Mitarbeiter im Dienst, darunter mehr als 10 000 Frauen.

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