Politik

7 Wahrheiten über die deutsche Klima-Politik

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Raus aus der Kohle? Bis Ende des Jahres soll eine Kommission der Bundesregierung festlegen, wann Deutschland den Kohle-Strom abschaltet. Gestern tagte sie in Bergheim (NRW), mitten im rheinischen Braunkohlerevier. Zehntausende Arbeiter demonstrierten vor Ort gegen die überhastete Zerstörung ihrer Energie-Jobs.

„Ich erwarte, dass man vernünftig mit uns umgeht“, forderte Andreas Heller (CDU), Bürgermeister der Braunkohle-Stadt Elsdorf (20 000 Einwohner). Ob er erhört wird? Beim Klima-Chaos der Bundesregierung eher unwahrscheinlich…

7 unbequeme Wahrheiten:

1. Mehr als 240 Milliarden Euro hat die Ökostrom-Förderung (EEG) deutsche Stromkunden bisher gekostet.

Jedes Jahr kommen rund 25 Mrd. Euro dazu. Trotzdem werden die Ziele der Energiewende „überwiegend nicht“ erreicht, kritisiert der Bundesrechnungshof. Es fehle an Transparenz und Koordination. Bittere Bilanz!

2. Bis 2030 soll Deutschland den Ausstoß des Klimagifts CO2 gegenüber 1990 um 40 % senken.

Kraftwerke liegen aktuell bei minus 26 %, die Industrie bei minus 32 %. Bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft verpasst Deutschland allerdings schon das Zwischenziel von 14 % bis 2020. Gleichzeitig werden Verbote von CO2-armen Diesel-Autos diskutiert.

IRRSINN!

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3. Weniger als 30 Braunkohle-Meiler laufen in Deutschland – 1400 werden derzeit weltweit gebaut!

Anderes Beispiel: Die EU verbietet Einweg-Plastik – gut so! Doch die Weltmeere werden das wohl kaum merken. Denn 90 Prozent des Plastiks in den Ozeanen (4 Mio. Tonnen pro Jahr) kommen aus nur zehn Flüssen: acht davon in Asien plus Nil und Niger in Afrika. Deutschland allein kann die Welt nicht retten.

4. Unser Wohlstand verträgt keinen übereilten Kohle-Ausstieg!

Im Industrie-Land NRW stammen 70 % des NRW-Stroms aus Braun- und Steinkohle. 120 Mrd. Kilowattstunden braucht allein das größte Bundesland, so viel wie es aus Kohle produziert.

STANDORT DEUTSCHLAND IN GEFAHR!

5. Wir produzieren teuer subventionierten Grünstrom, den wir oft genug ins Ausland verscherbeln.

Wenn bei uns die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, brauchen wir Strom aus dem Ausland, auch aus Atomkraftwerken, die bei uns keiner mehr haben will.

ÖKO-WAHNSINN!

6. Die Öko-Wut über den hohen CO2-Ausstoß fossiler Energien (Öl, Gas, Kohle) wird einseitig an Kraftwerksbetreibern und Zehntausenden Beschäftigten ausgelassen – zum Teil mit geschmacklosen Nazi-Vergleichen.

Warum eigentlich? Dass nicht mehr Ökostrom verbraucht wird, liegt in erster Linie daran, dass es keine Batterien gibt, die ihn an sonnigen und windigen Tagen speichern können.

WO BLEIBEN DIE PROTESTE bei Batterie-Herstellern?

7. Wer die Kohle jetzt abschaltet, muss sichere alternative Energiequellen nennen.

In den Jahrzehnten, bis erneuerbare Energien Industrie und Haushalte versorgen können, gibt es nur eine: russisches Gas von Putin.

Unbequem, aber wahr!

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